Ansicht Amt Lieberose Oberspreewald

Die Gemeinde Neu Zauche

Ortsteile:

  • Briesensee
  • Caminchen


Bewohnte Gemeindeteile:

  • Siedlung
  • Kietz
  • Weinberg
  • Am See

Fläche in km²: 38,7
Einwohnerzahl: 1134 (Stand: 30.09.2103)

Ehrenamtlicher Bürgermeister



Gemeindevertreter
Herr Norbert Janetzki
Herr Willi Bast
Herr Dirk Jerol-Ebenau
Herr Maik Sindermann
Herr Ralf Raith
Herr Maik Friedersdorf
Herr Harald Kloas
Herr Guido Hahn
Frau Linda Kloas

Der Ort Neu Zauche

Neu Zauche, niedersorbisch Nowa Niwa, liegt direkt am Nordrand der Spreewaldniederung und wurde 1334 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1674 ging die Herrschaft Neu Zauche an die fürstlich Sachsen-Merseburgische Kammer über und es erfolgte die Bildung eines Amtes Neu Zauche, welches später mit dem Amt Lübben verbunden wurde.

Heute ist Neu Zauche im Amt Lieberose/Oberspreewald eingegliedert. Das Ortsbild wird geprägt von der neugotischen Dorfkirche. Der kreuzförmige Backsteinbau wurde zwischen 1858 und 1865 errichtet. Neu Zauche ist Ausgangspunkt vieler touristischer Unternehmungen.

Eine Kahnfahrt unter dem Dach alter Erlen, Eschen, Rüstern und Eichen lässt die Bedeutung des Ortsnamens erkennen. Bei einem Besuch in der Kerzenmanufaktur kann man selbst Hand anlegen und in der Heimatstube wird den Gästen Brauchtum und Traditionspflege übermittelt.

Der Ortsteil Briesensee

Briesensee ist dem Oberspreewald zugeordnet und liegt etwa 8 km von Lübben entfernt. Unter dem Ortsnamen „Boßen“ erfolgte am 15. Januar 1421 die ertsmalige urkundliche Erwähnung. Bis 1939 hieß der Ort „Briesen“, dann wurde er ins heutige Briesensee umbenannt. In unmittelbarer Nähe liegt der Briesener See, umgeben von ausgedehnten Kiefernwäldern. Auf dem Campingplatz findet man großzügige Stellflächen zwischen großen Bäumen. Der weitläufige Badestrand bietet ideale Erholungsmöglichkeiten für alle Familien und Campingfreunde.

Der Ortsteil Caminchen

Caminchen liegt im nordwestlichen Teil des Amtes Lieberose/Oberspreewald. Der Ort existiert bereits seit dem 14. Jahrhundert. Sein Name ist von den sorbischen Worten „ca mink“, das heißt am Stein oder am Herd, abgeleitet. Ursprünglich lag das Dorf, östlich des nahegelegenen Fließes, von dichtem Wald, Sumpf und Moor umgeben und somit gut geschützt, im 30 jährigen Krieg wurde der Ort jedoch völlig zerstört und entstand dann westlich des Fließes wieder neu. In der Gemarkung Caminchen und den angrenzenden Gemarkungen Klein Leine, Sacrow-Waldow und Briesensee bestehen vier Wanderwege mit Anbindung an das regionale Hauptwandernetz.

Auszeichnung: Sprachenfreundliche Kommune

Logo Sprachenfreundliche KommuneAuf der Welt gibt es etwa 6500 Sprachen, große und kleine, bekannte und weniger bekannte. Eine von diesen „Kleinen“ ist die niedersorbische/wendische Sprache. Sie bereichert das Leben in der Lausitz und bedeutet für die Menschen dieses Landstrichs Vertrautheit und Heimat. Damit sie auch in Zukunft gesprochen, verstanden, gelesen und gesungen wird, braucht sie unser aller Unterstützung und Anerkennung in der breiten Öffentlichkeit. Genau diesem Ziel dient der Wettbewerb „Sprachenfreundliche Kommune – Serbska rěc jo žywa“.

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